Donnerstag, 6. März 2014

von Belize nach Mexiko, Yucatan

EIndrücke einer Segelreise von Belize nach Mexiko

Starke Nordwinde liessen uns länger als geplant in Belize verweilen. Das ist und war keine Strafe, wie die nachfolgenden Fotos dokumentieren. Wir hangelten uns fast ausnahmslos unter Segeln von Insel zu Insel nach Norden, zT innerhalb des barrier reefs in - manchmal beängstigend - .flachem Wasser und zT ausserhalb des reefs, insbesondere bei unserem Abstecher nach Osten zum Turneefe Reef, einem östlich vorgelagerten Atoll. Zu Belize gehören drei Atolle, zu Mexiko eines - die einzigen Atolle im Atlantik. Gerne hätte wir das Lighthouse Reef angesteuert, das ist das Atoll mit dem (durch Jacques Cousteau berühmten) "Blue Hole" einem 300 - 400 m tiefen Krater inmitten des ansonsten flachen Atolls, doch die vorherrschenden Winde vereitelten diesen Abstecher. Zwei Tage später ergriffen wir die Gelegenheit uns das aus der Luft anzusehen.

Inseln mit pazifischen Flair

unzählige Fische unter Wasser
und

.. abgezählte Fische über Wasser





























...Leben auf Cay Caulker, eine Insel im Norden Belizes:















Ein Blick auf unseren Plotter während  der Fahrt zum Turneefe Reefe, das außerhalb des  barrier reefs liegt; der blaue Streifen rechts von der gelben Küste markiert das Flachwassergebiet innerhalb des reef; die blauen länglichen Flächen auf weissem Untergrund zeigen die Atolle mitten in mehrere hundert Meter tiefer See

Transitgebühren werden bei uns an Bord erhoben
eine neue web-Seite entsteht





























Eindrücke aus der Luft:



Blick auf Cay Caulker

Blue Hole inmitten des Lighthouse Reefs
an der rechten oberen Bildkante sieht man die Reefkante, dahinter das tiefe dunkelblaue Wasser

Turneefe Reef


Abschied von Belize in San Pedro:

Erster Landgang in Cozumel, Mexiko, gerade rechtzeitig zum Carneval:


.. und beim Anlanden mit Dinghi gibts schnell mal nasse Beine
























dafür wollte der Fischer nur  zwei Dosen Bier










In Porto Morelos gibt's seit dem letzten Hurrikan auch einen schiefen (Leucht-) Turm


...Fortsetzung folgt

Freitag, 14. Februar 2014

Belize, Februar 2014


Leinen los


Ende Januar 2014 ist das letzte Ersatzteil da und eingebaut. Endlich heißt es "Leinen los" und wir fahren gemeinsam mit SY Panache, Annet und Jacques, den Rio Dulce flussabwärts durch den tropischen Urwald und durch Felsdurchbrüche um in die karibische See zu gelangen. Am kleinen Fluss delta liegt das Garifuna-Städtchen  Livingstone wo wir komfortabel mit Hilfe Raouls, eines Agenten, ausklarieren und nach einer Übernachtung weiter nach Belize  segeln:

Rio Dulce flussabwärts


Flagge von Belize

Unsere Begleiter





SY Panache mit Annet und Jacques





und SY Eiland mit Imke und Uli

Mittwoch, 22. Januar 2014

Guatemala 2. Teil

Nach der vorübergehenden Heimreise setzen wir Anfang Januar 2014 unsere Segelreise fort:

Erwartungsfrohe Ankunft Im Rio Dulce
Unser Freund Jacques holte uns von der Busstation ab und brachte uns mit einer Lancha zu unserer Flying Fish.












Planmäßig begannen wir mit den anstehenden Arbeiten:
...dann sieht der Salon so aus


Jacques bei der Arbeit
..... doch rasch zeigte sich, dass wir in unseren drei mit Ersatzteilen gefüllten Reisetaschen doch nicht alles dabei hatten und weitere Teile aus den USA liefern lassen mussten. Das dauert schnell mal zwei Wochen und die Wartezeit nutzten wir für eine Rundreise zu einigen Sehenswürdigkeiten Guatemalas, bei der uns unsere holländischen Freunde Annet und Jacques begleiteten.

Erste Station: Antigua Guatemala am Fusse des Vulkans Agua, unter der spanischen Herrschaft der Regierungssitz für Costa Rica, Honduras, Ecuador und Guatemala 















Zweites Ziel: Chichicastenango, das bekannt ist für seinen indianischen Markt:


Als Drittes verbrachten wir zwei Tage am Lago Atitlan, einem riesigen Kratersee, selbst umgeben von weiteren Vulkanen (Toliman, Atitlan, San Pedro) alle über 3000 m hoch:

Waschen am Lago Atitlan

Schulklasse in Santiago de Laguna am Atitlan See














Viertes Ziel: Grutas de Lanquin














Letzte Station: Semuc Champey 





Wohnsituation entlang der Landstraße
Und dann zurück am Schiff .....



... fortsetzen der Arbeiten mit zwischenzeitlich angelieferten Ersatzteilen und nach drei Wochen noch immer kein Ende


Sonntag, 1. Dezember 2013

Reparaturen im Rio Dulce, Guatemala

Am 14.11.2014 waren wir erneut aufgebrochen um nach Guatemala zu reisen. 16 Stunden dauerte unser Flug nach Guatemala City, dann noch 6 Stunden Busfahrt in den Osten Guatemalas. Hier fließt der Rio Dulce in die karibische See.



Etwa 40 km landeinwärts bzw flussaufwärts gibt es einige Marinas, davon wenige mit Möglichkeit ein Boot zu kranen. Unsere Flying Fish stand seit April 2013 auf RAM Marina. Als wir kamen wurde noch lackiert.





Da wir während des Lackierens das Schiff nicht betreten konnten fuhren wir nach El Paiso, heissen Quellen, die sich über einen Wasserfall in einen kalten Fluss ergießen.




Danach beginnt die zeitaufwendige Reinstallation aller Beschläge. Drei Tage nach uns reiste unser Freund Stephan Hüttermann an, Bootsbaumeister und Eigentümer der Balticat Werft. Er hatte den Mast in Deutschland u Holland vorbereitet und ihn mit Container nach Guatemala versandt um ihn hier auf unseren Katamaran zusammenzubauen und aufzustellen. Bereits zuvor und daneben arbeiten Henry mit seiner Crew (Jamed, Gilder und Marwin) 7 Tage die Woche an unserem Schiff.








Und nach 2 Wochen intensiver Arbeit kann der Mast gestellt werden (man beachte die kreative Erweiterung des Travellifts in Ermangelung eines Krans) nachdem am Vorabend das Boot zurück ins Wasser gehoben wurde.










Das wurde zuerst 'mal gefeiert:



Bereits während der Arbeiten wurde zu keiner Zeit Trübsal geblasen, vielmehr wurden Freundschaften gepflegt, mit Freunden gefeiert.... 



...gebadet....

... oder vor starkem Regen geflohen...

Nur wenige Tage vor dem Abschluss der Arbeiten mussten wir zurück nach München.

Dienstag, 12. November 2013

Unsere Segelrouten zur und durch die Karibik

Als wir unsere Atlantiküberquerung planten befassten wir uns zum ersten mal intensiver mit der vielfältigen Karibik und ihren unzähligen Inseln und den sie umgebenden Staaten. Viele Namen schwirrten (und tun es immer noch) durch unsere Hirne ohne sie exakt zuordnen zu können und da hilft uns und wahrscheinlich auch Euch: